
Auf zu neuen Ufern
Wirtschaftsstandort Siegen: Bodenschätze, Tradition, Grün und die Besonderheiten der Grenzlage
Tapfer seien sie gewesen, aber auch kriegslustig wird über die Sigambrer berichtet. Das westgermanische Volk lebte in der Römerzeit rechtsrheinisch zwischen Ruhr und Sieg und machte den Besatzern zu schaffen. Erst wurde die römische Reiterei und schließlich sogar die fünfte Legion besiegt und vertrieben Ob aber Siegen der Hauptort der Sigambrer gewesen ist, blieb bislang im Dunkel der Geschichte. Bekannt ist aber, dass das Siegener Land mit seiner Grenzlage oft und immer wieder Streitobjekt war. Christliche Franken und heidnische Sachsen siedelten zur Zeit der Völkerwanderung und machten ihre Territorien fest. Grenzsteine und Erdwälle der einstigen Landwehr zeugen noch immer vom einst gespannten nachbarschaftlichen Verhältnis. Am Dreiherrnstein stoßen Sprachgrenzen, Glaubensgrenzen, insbesondere aber eine Wirtschafts- und Herrschaftsgrenze aufeinander, die die Erzbischöfe von Köln und die Grafen von Nassau markierten und verteidigten. …